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Der geringe Fettanteil macht das exotische Fleisch zur idealen Sportlerernährung. Fettarmes Fleisch wird vom Menschen wesentlich schneller abgebaut und es erfolgt nach dem Verzehr kein Übersättigungsgefühl. Es ist wesentlich magerer als Geflügel und gilt daher als sehr gesund und interessante Alternative zu Rind.

*Keine Masthaltung, keine Hormonbehandlung!
 Gesundes Fleisch aus der reiner Natur.

Zubereitung

Springbock / Impala Steaks

Bei diesem Gericht kommen die unterschiedlichen Geschmacksnoten von Impala und Springbock zum Vorschein.
Wacholderbeeren und Pfefferkörner im Mörser fein zerkleinern. Die Springbock- oder Imalasteaks mit dieser Mischung einreiben.
Die Butter in der Pfanne erhitzen und die Steaks auf jeder Seite 3-5 Minuten braten , salzen und warm stellen.
Den Bratensatz mit dem Gin loskochen und die Sahne einrühren. Die Sauce 3 Minuten köcheln lassen und mit Salz abschmecken.
Die Sauce über die Steaks gießen. Dazu gibt es Kroketten und Gemüse.
Zutaten für 4 Personen

800 g Springbock- oder          Impalasteaks
1 TL Wacholderbeeren
1 TL grüne Pfefferkörner
      aus dem Glas
4 EL Butter
Salz
2 EL Gin
200 ml Sahne


Kudu-Steak mariniert

Die Zutaten zu einer Marinade vermischen und die Steaks 24 Stunden einlegen.
Die Kudusteaks abtropfen lassen und medium grillen.
Zutaten für 4 Personen

4 Kudusteaks
2 Messerspitzen Olek
150 ml Bier (Windhock)
1 TL groben Pfeffer
4 TL Macadamiaöl o. Olivenöl
1 TL Kalahari-Trüffelöl oder        weißes Trüffelöl


Krokodilsteaks mariniert

Steaks 12 Stunden im Wasserbad wässern.
Aus den Zutaten eine Marinade vermischen und die Steaks weitere 12 Stunden einlegen.
Die Steaks gut abtropfen lassen und medium grillen.
Zutaten für 4 Personen

4 Krokodilsteaks
1 Schalotte klein gehackt
2 Knoblauchzehen kl. gehackt
1 TL Ingwer klein gehackt
3 TL Öl
Petersilie klein gehackt


Känguru mit Preiselbeeren

Den Speck würfeln und in wenig Butterschmalz auslassen. Rotkohl zufügen, kurz anbraten. Apfelmus unterrühren und auf ganz kleiner Hitze so lang wie möglich kochen. Öfters umrühren. Bei uns dauert der Rotkohl ca. 3 Stunden.
Känguru in Medaillons schneiden. Mit Salz würzen. Die Gewürze, außer Pfeffer, im Mörser zerreiben und die Medaillons damit einreiben. In Butterschmalz ca. 5 Min. je Seite braten, warmstellen. In der Pfanne die kleingewürfelten Zwiebeln kurz anbraten, Rotwein zugießen und aufkochen lassen.
Dann durch ein Sieb geben und Creme fraiche und Preiselbeerkompott unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Orangen filetieren. Die Medaillons in dünne Scheiben aufschneiden. Anrichten mit den Beilagen und den Orangenfilets.
Zutaten für 4 Personen

800 g Kängurufilet
3 Zwiebeln
250 ml Rotwein (trocken)
300 g Creme-Fraiche
4 EL Preiselbeerkompott
Salz, Pfeffer aus der Mühle
6 Wacholderbeeren
Thymian, gerebelt
Salbei, gerebelt
Butterschmalz
1 grosses Glas Rotkohl
1 grosses Glas Apfelmus
200 g Speck (durchwachsen)
2 Orangen
Kroketten


Steakzubereitung, kurz und knapp


Vorbereitung


· Steak auf Zimmertemperatur bringen
· Steak vor dem Braten trocken tupfen

Bringen Sie das Steak vor dem Zubereiten auf Zimmertemperatur.
Lassen Sie gefrorenes Fleisch lange genug auftauen, ggf. kann es nach dem Auftauen noch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nehmen Sie das Steak aber min. 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
Tupfen Sie das Steak vor dem Braten mit einem Küchentuch trocken damit es in der Pfanne nicht spritzt.
Wir würzen unsere Steaks erst nach dem Braten. Dies schützt vor dem Austrocknen und bringt den eigenen Geschmack noch besser zum Vorschein.


Braten


· Steaks bei hoher Temperatur kurz anbraten
· Nur wenig Fett benutzen

Braten Sie die Steaks bei hoher Temperatur nur kurz an, um die Poren zu schließen. Pro Seite reichen 2 bis 3 Minuten, je nach Fleischdicke.
Die meisten unserer Fleischsorten besitzen sehr wenig Fett, daher sollte das Steak keinesfalls durchgebraten werden. Im Gegensatz zu Schweinefleisch oder Rinderfleisch, bei denen das Fett der Hauptgeschmacksträger ist, besitzt dieses Fleisch selbst den individuellen Geschmack.


Nachbereitung


· Steak bei geringer Hitze mehrere Minuten garen
· Steak noch wenige Minuten ruhen lassen

Lassen Sie das Steak anschließend mehrere Minuten bei geringer Hitze (ca. 90°C) im Ofen garen.
Danach sollte das Steak noch wenige Minuten ruhen. Hierbei verteilen sich die Fleischsäfte und damit der Geschmack gleichmäßig im gesamten Steak.
Servieren Sie das Steak am besten auf einem vorgewärmten Teller und würzen es dann nach belieben.


unser Tipp


Haben Sie beim Grillen nicht die geeigneten Gerätschaften, können Sie das Steak nach dem Anbraten in Alufolie wickeln und einige Minuten ruhen lassen.
Die Alufolie lässt nur mäßig Wärme an das Fleisch und somit erhalten Sie einen ähnlichen Effekt wie im Ofen.

Steak, bitte nicht blutig!

Fleisch blutet nicht

Das Steak wird medium oder nach belieben english (also blutig) gebraten oder gegrillt. Aber ist die rote Flüssigkeit wirklich Blut?

Sämtliches Wildfleisch (ebenso wie z.B. Rindfleisch) wird vollständig ausgeblutet. Bei der Wildfleischjagt haben die Jäger nur Minuten Zeit bis das erlegte Tier aufgeschnitten werden muss. Doch in dem Muskelgewebe befindet sich Wasser, welches beim erhitzen aus dem Gewebe austritt. Die rote Farbe hat ihren Ursprung im Hämoglobin, dem Sauerstofflieferanten im Körper, welches sich im Wasser löst und es rot färbt.

Wird das Steak frisch gebraten angeschnitten tritt das Wasser aus, was im Volksmund als "bluten" benannt wird. Daher lassen Sie ein Steak nach dem Erhitzen einige Minuten ruhen, damit sich die Flüssigkeit im Fleisch wieder bindet. Das gute Steak sieht angeschnitten, je nach Zubereitung, rosa oder rot aus und läst nur wenig Saft.